#1

Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 29.09.2012 12:35
von Nymphalis | 52 Beiträge | 128 Punkte

Hallo zusammen!

Jetzt passiert mir das schon zum zweiten Mal. Ich spanne einen Falter, und nach ca. 2 Wochen am Spannbrett stelle ich fest, dass sich meistens vom Thorax ausgehend ein Ölfilm bildet, und mir das Präparat versaut. Die Falter stinken aber nicht, und sind auch sonst perfekt präpariert, sie sind nur an einer Stelle ölig - nass!

Bekommt man das irgendwie wieder weg? Ich hab mir schon gedacht, dass ich die beiden Falter in ein lauwarmes Seifenbad lege, und hoffe, dass sich so der Ölfilm wieder abwaschen lässt!

Mein erster Falter bei dem das passiert ist war ein Weidenbohrer. Bei dem hat sich der Ölfilm innerhalb von zwei Tagen über die halben Flügel gezogen. Jetzt ist mir das bei einer Schilfeule passiert. Bei diesem Tier ist nur der Hinterleib zur Hälfte betroffen!

Was mach ich falsch?????? Bitte um Rat

Grüße, Benjamin!



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#2

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 29.09.2012 12:46
von klow | 1.237 Beiträge | 4439 Punkte

ich glaube das liegt nicht am bret sondern am falter.
For dem präparieren bei dem aufweichen lassen die tiere
diese flussigkeit auch mainchmal frei aber das liegt nicht an der art.
Ich weis auch nicht warum dies passiert.

Grusse jens


Grusse jens
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#3

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 29.09.2012 19:28
von Maxi | 717 Beiträge | 1960 Punkte

Hallo,
Bei Weidenbohrer ist das glaube ich so.
Mein Opa tunkt dann immer die Öligen Falter in Reinigungsbenzin hinein und dann passt es.

Grus Maxi


Eine gesunde Raupe frisst nie weniger.
Sie frisst immer mehr.


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#4

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 29.09.2012 19:33
von TOX 2001 | 473 Beiträge | 2715 Punkte

.
Verölt und fettig

Hallöchen,

daß der Weidenbohrer und auch so manch anderer Falter (oft z. B. auch Bären) früher oder später das Ölen anfangen ist völlig normal. Besonders ist das der Fall bei den nichtsaugenden Arten, die von den Nahrungsreserven leben müssen, die sich noch die Raupe angefressen hat. Irgendwie müssen die ja gespeichert werden, damit die Falter während ihrer mehrwöchigen Lebenszeit davon zehren können. Und die effektivsten Speicher und besten Energieträger sind Fette. Wenn der Falter getrocknet ist (das Wasser aus dem Falter verdunstet ist) sind die Fette immer noch im Körper enthalten, denn sie verflüchtigen sich nur sehr langsam (über Jahre) oder gar nicht. Wenn der Falter weitgehend getrocknet ist, beginnen die Fette zu "fließen" und den Körper zu durchsetzen und verteilen sich auch auf der Oberfläche.

Es gibt verschiedene Methoden die Falter zu entölen:

Eine zum Beispiel mit Kartoffelmehl (getrockneten Falter vorsichtig darunter "begraben"). Kartoffelmehl entzieht dem Objekt das Fett, wirkt stark entfettend. Vorteil: Trockenes Verfahren. Nachteil: Die Entfettung erfolgt nur äußerlich und und es fließt später wieder neues Fett aus dem Körperinneren nach.

Eine andere Methode ist die Entölung mit Benzin, in das der getrocknete Falter hinein kommt. Aber kein billiges Tankstellen-Benzin für EUR 1,79 pro Liter - auch nicht das etwas teurere Reinigungsbenzin aus dem Baumarkt - sondern das hochreine Benzin nach Arzneibuch aus der Apotheke (EUR 20,-- pro Liter). Benzin durchdringt den ganzen Falterkörper, löst die Fette und diffundiert sie nach außen. So wird's gemacht: Drei verschließbare Gläser mit soviel Benzin füllen, daß der Falter damit bedeckt ist. Getrockneten Falter ins erste Glas geben, nach 24 Stunden ins zweite Glas geben, nach weiteren 24 Stunden den Falter noch einige Minuten im dritten Glas baden. Dann abtropfen lassen und sofort auf's Spannbrett, bevor das Benzin verdunstet ist (geht sehr schnell). Die Flügelposition verändert sich bei dieser Prozedur nicht oder nur geringfügig, was auf dem Spannbrett vorsichtig mit Gefühl korrigiert werden kann. Für dünnflügelige Arten nur bedingt geeignet, weil sich die Flügel danach wölben können.

Ich habe gehört, daß es noch weitere Methoden gibt - darüber müßte aber jemand anderes schreiben.

Schöne Grüße - TX

.


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#5

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 30.09.2012 08:46
von Heiko70 | 1.879 Beiträge | 15281 Punkte

Grüß euch,

ja, Tox hat da vollkommen recht. Benzin ist die beste Lösung, oder Azeton, das kann man aber nicht mehr kaufen glaube ich.

Ich nehme zur Entfettung jedoch kein teures Wundbenzin aus der Apotheke, sondern Reinigungsbenzin, das kaufe ich beim DM. Wie vorher schon erklärt, verschiedene Behälter, in die die Falter der Reihe nach gelegt werden. Klappt super und die Falter fetten in den wenigsten Fällen nach.

Nach den Bädern stecke ich die Präparate einfach auf Toilettenpapierrollen und stelle sie ans Fenster, da trocknet das Benzin schnell weg und die Wohnung riecht nicht.

Mit verzogenen Flügeln hatte ich noch keine Probleme.

Es kommt aber auch schon auf die Tötung und die Lagerung der Präparate an. Den Falter am Besten mit nicht fettlösenden Substanzen injektieren. Statt Äther also Salmiakgeist. Äther wirkt fettlösend und somit kommt es zu einer viel schnelleren Verfettung als bei Salmiakinjektionen.
Die Lagerung sollte kühl und dunkel sein. Wenn ein getrockneter Falter warm gelagert wird, dann kommt es ebenfalls sehr schnell zu einer Verfettung.

Beste Grüße, Heiko


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#6

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 30.09.2012 09:48
von klow | 1.237 Beiträge | 4439 Punkte

fur mich bis jets das beste tötungs mittel war.
Nagellack remover !ohne aceton!.
Einfach ein par tropfen aus der flasche fallen lassen
und die dämpfe töten die tiere immer in eine halbe stunde.
Das einsige nachteil ist das man immer die flasche aceton
dabei muss haben denn die dämpfe gehen auch im glas nach
eine halbe stunde verloren.
Die tiere verfärben auch nicht oder fallen zu sammen.
Mann hat auch keine spritse nötig.

Grus jens


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#7

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 30.09.2012 10:01
von Heinz | 2.596 Beiträge | 12844 Punkte

Hallo alle miteinander,
dem schon Geschriebenen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen als es zu bestätigen.

Ich meine (oder bilde ich mir das nur ein?), mit geflogenen Tieren keinerlei Probleme mit der Verölung zu haben, wohl aber öfter mal mit gezüchteten, die keinerlei Möglichkeit hatten, zu fliegen und sich somit mal ordentlich zu bewegen.

Zur Entölung verwende ich reines Wundbenzin aus der Apotheke, das gar nicht teuer ist.
In ein Gefäß wird soviel davon gegeben, dass die eingebrachten Falter völlig bedeckt sind, auch mitsamt dem Etikett.
Darin bleiben die Tiere etwa 24 Stunden und werden dann herausgenommen, wo sie binnen Minuten trocken sind.
Die Flügelränder, die dann meist etwas verklebt sind, bearbeite ich mit einem zarten Pinsel, soll heißen, ich fahre an den Außenkanten der Ränder mit dem Pinsel etwas hin und her, wobei sich die ursprünglichen Fransen wieder völlig wie ursprünglich gestalten.

Nette Grüße allseits und alles Gute
Heinz


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#8

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 20.10.2013 17:51
von Schwärmerliebhaber | 62 Beiträge | 379 Punkte

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Falter hauptsächlich dann zu ölen beginnen, wenn schnellgetrocknet wird; also pralle Sonne oder Trockenlampe. Bleiben die Falter ohne Stress 6 bis 8 Wochen auf der Spanne bei Zimmertemperatur, so hat man dieses Problem nicht - zumindest nicht so schlimm. Wenn das Exemplar langsam genug trocknen kann (Schwärmer sogar bis zu 12 Wochen!), dann verfestigen sich die Fette/Öle mit den Zellwänden und werden dauerhaft darin eingeschlossen. Die verfestigen Fette/Öle werden dann mit den Jahren inaktiv. Ein weiterer Sargnagel in Richtung Ausfettung kann das falsche Konservierungsmittel sein - im Zusammenhang mit dem falschen Tötungsmittel. Ich benutze ausschließlich Essigessenz zum Töten und Thymol. Beim falschen Mittel werden die Fette dann über die Konservierungsluft wieder aktiviert und können nach außen treiben - selbst wenn diese schon längst verfestigt/inaktiv waren. Wenn es denn aber doch passiert ist, hilft nur ein Vollbad in Reinbenzin (Petroläther).



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#9

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 20.10.2013 18:36
von Nymphalis | 52 Beiträge | 128 Punkte

Hi Schwermerliebhaber!

Ich hab meine Falter immer nur bei Zimmertemperatur und im Schatten getrocknet. Und nach etwa 1 bis 2 Wochen sind dann die Ölflecken aufgetreten. Zuerst immer am Hinterleib, später dann hat sich das Öl auf die Flügel hin ausgebreitet. Vor allem bei den Cossus und den dickeren Herbsteulen passiert mir das schon öfters.
Manche von denen sind so unansehnlich dass ich sie aus meiner regulären Sammlung entfernt habe, und in einer gesonderten Box aufbewahre, bis ich einen Weg gefunden hab, wie das wirklich weggeht!
Aber ich danke dir für deine Antwort! Es ist ja gerade Herbst, und ich hab einige Herbsteulen im Kühlschrank liegen. Ich werd sie dann mal im Keller trocken bei 15 Grad oder weniger! Vielleicht bleiben die Fettflecken dann weg!

Vliele Grüße, Benni



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#10

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 20.10.2013 19:37
von Schwärmerliebhaber | 62 Beiträge | 379 Punkte

Hallo Benni, darf ich fragen, womit du tötest? Beschreibe mir einmal in Kurzform den Weg vom Fangen bis zum Einordnen der Exemplare in deine Sammlung. Bitte auch mit Zeiten untermauern. Vielleicht kann ich dir deine Achillesferse nennen. Lieber Gruß



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#11

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 20.10.2013 19:45
von Heiko70 | 1.879 Beiträge | 15281 Punkte

Hallo Benni,

also mit einem Benzinbad bekommst jeden Ölfleck raus, ich hatte auch Cossus cossus Weibchen, total verschmiert und verölt. Die sehen wieder aus wie neu, nach dem Bad. Die brauchst nicht aus der Sammlung entfernen, nur baden.

Gruß, Heiko


Leben ist etwas Seltenes, die meisten Menschen existieren nur. (Oscar Wilde)
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#12

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 26.10.2013 01:05
von crazy collector | 848 Beiträge | 13999 Punkte

Servus zusammen,

ich habe auch hin und wieder Probleme mit verölten Faltern, hauptsächlich Spinner, Spanner, Zahnspinner und hin und wieder Eulen und Bären.

Ich töte prinzipiell mit Essigessenz, welche ich mit einer feinen Spritze direkt injiziere. Die Falter lasse ich dann für mehrere Wochen bei Zimmer-
temperatur auf dem Spannbrett, ohne zusätzliche Trocknungseinflüsse.
Mehr oder weniger dann, wenn der Falter schon recht trocken ist, fängt er an zu ölen. Ich kontrolliere recht häufig, doch von jetzt auf nachher ist es passiert.

Was ich mir schon oft überlegt habe, hängt es vielleicht mit der Essigessenz zusammen welche ich in den Körper spritze ?


Schwäbische Grüße, Andy


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#13

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 26.10.2013 02:18
von TOX 2001 | 473 Beiträge | 2715 Punkte

.
Ob man durch die Verwendung bestimmter Tötungsmittel den Austritt der Fette aus den Körpern verhindern kann glaube ich nicht, denn egal ob ich Falter mit beispielsweise Essigäther oder mit Zyankali getötet habe, konnte ich den Ölaustritt nicht verhindern. Auch wenn jetzt verschiedene Mittel fettlöslich sind, bleibt das Fett zunächst im Körper und erst wenn die Falter weitgehend trocken sind, beginnen sie zu ölen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Tötungsmittel (besonders die leicht flüchtigen wie Essigäther) schon verdunstet und können kein Fett mehr lösen. Es hängt hauptsächlich mit dem im frischen Insektenkörper enthaltenen Wasser zusammen, das fettunlöslich ist und so die Fette im Körper einschließt und am fließen hindert. Wenn das Wasser nach dem Trocknen aus dem Insekt entwichen ist, kann das Fett sich im Körper verteilen und auch austreten.

Bei nichtsaugenden Arten, die von den Nahrungsreserven, die sich noch die Raupen angefressen haben, leben müssen - insbesondere Holz- und Wurzelbohrer sowie verschiedene Spinnerarten - läßt es sich kaum vermeiden, daß diese früher oder später mit dem Ölen beginnen (manchmal noch nach mehreren Jahren), denn diese haben das meiste Fett im Körper. Fette sind ja bekanntlich die besten Energieträger und das macht sich die Natur überall zu Nutzen, nicht nur bei Insekten.

Mit dem Entölen soll man aber nicht zu lange warten. Zwar verflüchtigt sich auch das Fett ganz langsam (zum Teil über Jahrzehnte), aber in der Regel verhärtet es sich nach einiger Zeit und dann ist es nur noch schwerlöslich mit den üblichen Mitteln wie Benzin und Alkohol, sodaß eine vollständige Entölung nicht mehr möglich ist.
.



zuletzt bearbeitet 26.10.2013 02:24 | nach oben springen

#14

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 26.10.2013 17:46
von Nymphalis | 52 Beiträge | 128 Punkte

Hallo Schwärmerfreund und alle die hier was geschrieben haben!

Ich hab das mit dem Benzin schon im Vorjahr bei einem Cossus cossus ausprobiert. Leider hat das nichts gebracht. Der Falter hat danach noch schrecklicher ausgesehen wie vorher, und die Flügel sind durchgehangen. Ich hab nach dem Trocknen auch noch Reinigungsbenzin aus einer Druckerei probiert! Hat auch nix gebracht, und der Falter sah am Ende aus, als hätte ich ihn in Olivenöl gebadet. Ich hab ihn dann weggeschmissen! Die Eulen hab ich nicht mehr gebadet, da ich die Tiere nicht kaputt machen wollte!
Bei euch klappt das aber anscheinend sehr gut, also probier ich es nochmal aus. Muss mir noch Wundbenzin aus der Apotheke besorgen!
Zu deiner Frage, lieber Schwärmerfreund, schreib ich auch gerne was. Ich töte meine Tiere im Tötungsglas mit Chloroform. Danach präpariere ich entweder gleich, oder ich friere die Tiere in einer Frischhaltebox ein, bis ich Lust und Zeit zum Präparieren hab. meine Spannbretter sind selbstgebaut aus Lindenholz mit einer Lage glatten Hartschaumstoff als Steckfläche. Das kann ich immer ohne viel Aufwand tauschen. Bei mir sind die Falter immer genau 4 Wochen am Brett, bei Zimmertemperatur. Hab sie am Kasten stehen! Danach kommen sie in die jeweiligen Kästen. Die Verölung findet aber immer schon am Spannbrett statt. Meistens nach zwei bis drei Wochen. Manche Stücke fetten aber auch erst nach Monaten im Insektenkasten, da ist es aber meistens nicht so arg, dass die Flügel gleich mitfetten, da trifft's meist nur den Hinterleib!
Aber wie ich oben schon geschrieben habe, möchte ich es gerne nochmal versuchen. Wenn es bei euch klappt, muss ich das doch auch hinbekommen.

Danke für eure Tipps
Benjamin



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#15

RE: Ölaustritt bei Faltern am Spannbrett; - wer weis Rat?

in Präparieren von Schmetterlingen 26.10.2013 18:15
von Heiko70 | 1.879 Beiträge | 15281 Punkte

Hallo Benjamin,

ich weiß nicht welches Benzin du benutzt hast, wenn es aber Treibstoff für´s Auto war, dann wundert mich das nicht, denn dieses Benzin ist nicht geeignet für so was. Wundbenzin aus der Apotheke ist wahrscheinlich das Sahnehäubchen unter den Benzinen und zur Reinigung und Entfettung der Falter sehr gut geeignet.
Ich kaufe, wie oben beschrieben, Reinigungsbenzin beim DM. Ist billiger als Wundbenzin und klappt hervorragend.
Nicht vergessen, immer zwei oder noch besser drei Bäder nehmen. Erst den Falter vom "groben" Schmutz reinigen, dann den Falter nochmals in ein neues Glas geben, mit frischem Benzin. Nach ca. 20 Stunden kannst ihn dann rausnehmen.
Warum dir dabei die Flügel durchhängen, versteh ich gar nicht, ist mir noch nie passiert.

Sehr gut geeignet ist auch Azeton. Doch diese Chemikalie hats in sich, verdunstet sofort, ist hoch entzündlich und schlecht für deine Gesundheit. Soweit ich weiß bekommt man Azeton nicht mehr so leicht. Die fettlösende Kraft von Azeton ist schon extrem. Früher hat man das benutzt um Werkstücke zu reinigen, bevor die lackiert wurden, da hats den Fettfilm auf der Haut gleich mit weggeputzt und die Hände wurden sehr trocken und rissig.

Ich hoffe ich konnte dir helfen, beste Grüße, Heiko


Leben ist etwas Seltenes, die meisten Menschen existieren nur. (Oscar Wilde)


zuletzt bearbeitet 26.10.2013 18:15 | nach oben springen



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