#1

Habitat Feuchtwiese

in Umwelt, Natur & Artenschutz 05.06.2017 22:56
von steffen1978 | 1.150 Beiträge | 28572 Punkte

Hallo zusammen,
in der Frankenalb und in der Nähe von Ingolstadt und München sind die überwiegende Anzahl an Habitaten eher Mischwälder, Auwälder, Brennen, Trockenrasen/Magerrasen, Steinbrüche, Sandrasen - und vor allem Agrarwüsten. Dazu natürlich Feldränder/Bahndämme, der Donaudamm, die Isar, die ICE Strecke usw.

Es gibt aber sehr lokal auch noch Feuchtwiesen, die ihre speziellen Bewohner aufweisen. Eine solche Feuchtwiese in der Frankenalb möchte ich Euch gerne zeigen (die beste Wiese zeige ich Euch nicht, denn wenn Ihr auf jedem Quadratmeter 5 Orchideen sehen würdet, würdet Ihr sagen, das Bild ist manipuliert... daher nur den "Gartenanteil" der Feuchtwiese :-)









Nach diesen Eindrücken nun noch ein paar Bewohner, wobei ich mich auf Schmetterlinge beschränke - dort wohnen natürlich viele weitere Tiere...


Aricia eumedon


Brenthis ino


Boloria eunomia


Melitaea diamina


Adscita statices f. heuseri

Viele Grüße
Steffen

Die angehängte Biene kann ich grad nimma löschen^^

Angefügte Bilder:
DSC_8471.jpg


zuletzt bearbeitet 05.06.2017 23:01 | nach oben springen

#2

RE: Habitat Feuchtwiese

in Umwelt, Natur & Artenschutz 07.06.2017 00:24
von David27 | 100 Beiträge | 1477 Punkte

Hallo Steffen,
TOP Beitrag, wie gewohnt...^^

Ich nehme mal an die Raupen in der Knöterichblüte auf dem Bild des A. statices Herren sind dir aufgefallen?

Wie unterscheidet man da eigentlich die Unterarten bzw die Formen?

LG,
David


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#3

RE: Habitat Feuchtwiese

in Umwelt, Natur & Artenschutz 07.06.2017 18:55
von steffen1978 | 1.150 Beiträge | 28572 Punkte

Hallo David,
Danke für die Blumen :-)

Zu Deinen Fragen:

Die Raupen am Knöterich habe ich erst bei der Durchsicht der Bilder daheim gesehen, darum ist das Bild auch so zugeschnitten (sonst würde das Tier eher mittig sitzen^^). Bestimmungsversuche habe ich aber noch nicht unternommen...

Die Unterscheidung von Grünwidderchen anhand von Fotos ist was für Freaks (und zum Teil ja auch für die nicht möglich). Manchmal ist es aber möglich, durch die Fühlerspitzen, den Fundort und das Funddatum, dazu anhand von früheren Kartierungsergebnissen (Verbreitungsdaten etc) zumindest ne ganz gute Vermutung anstellen. Eine Bestimmung ist das dann genau genommen nicht, denn wenn jemand dort ein sehr ähnliches Grünwidderchen aussetzen würde, welches es dort jedoch nie gegeben hat, und ich sehe das Tier, dann könnte ich nicht sagen: Moment, da stimmt was nicht...

Viele Grüße
Steffen


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