Hallo Wolfgang, hättest du von deinen Raupen von Eu. intermedia ein paar Raupen abzugeben. Ich habe einen guten Freund, der diese Art unbedingt noch züchten will. Könntest du da ein paar Raupen entbehren?
Die sind zu 100% parasitiert. Egal ob man Eier oder Raupen findet. Eine Zucht war trotz erfolgreicher Überwinterung an der eingetopften Pflanze immer ein Fehlschlag. Mein Kollege und ich haben es schon mehrere male vergeblich versucht. Gruß Werner
Vielen Dank Werner, diese Seite kannte ich noch nicht ! Ich kannte bis jetzt nur die A.caja wiskotti aus der Türkei,dort sind die Unterflügel vom Weibchen und Männchen immer ganz weiß. Siehe Galerie Entomologenportal. Viele Grüße Reinhold
Sollte Diabrotica vergifera sein, der Westliche Maiswurzelbohrer, eine eingeschleppte Art, die den Maisbauern in Europa zukünftig das Leben etwas schwerer machen wird.
Ich kann anhand dieses Fotos leider nicht erkennen, was es ist. Ich kann aber erkennen, dass es nicht Agapanthia villosoviridescens ist. Zeichnung passt nicht, Habitus nicht schlank genug.
Nein leider nur diesen einen, sind eigentlich auch selten, nur bei Massenzuchten kommen hin und wieder welche vor. Abarten kommen aber auch in der freien Natur öfters vor als man denkt. Auch Fremdgänger kommen hin und wieder vor.
Hallo Otmar, sehr interessant, was du da schreibst! Dies ist das zweite Exemplar (m) vom gleichen Fundort. Das erste (w) hatte ich am 1.Okt. 2021 am Licht. Ich werde weiter dranbleiben und danke einstweilen. Chris
Familie Cantharidae, Weichkäfer, Soldatenkäfer, vermutlich Gattung Cantharis. Die werden im Volksmund als Schneewürmer bezeichnet, weil sie bei der Schneeschmelze im Frühjahr aus ihrem Versteck im Boden kommen (weil es absäuft) und dann über die Schneereste laufend sehr auffällig sind.
"gelegentlich" ist nicht ganz richtig. Das ist in den einzelnen Populationen recht unterschiedlich. Es gibt Populationen, wo sie nicht auftaucht, in anderen Populationen nur selten und in wieder anderen Populationen vergleichsweise häufig. In Kärnten im Gailtal habe ich 1993 eine Population gehabt, bei der ca. 20% der Weibchen f. valesina waren.
Bestimmung nur schwer möglich. Aufgrund dessen, was ich vom Schildchen sehe, würde ich Curculio glandium negieren, weil die Beschuppung zu schmal ist. Würde dann am ehesten Richtung Curculio elephas gehen, aber es fehlt die nötige sicherheit in der Bestimmung.
So leider nicht zu sagen, aber sicherlich nicht Trichius fasciatus. Wenn ich den Fundort kenne, ist möglicherweise eine genaue Abgrenzung möglich. So kann ich nur sagen entweder Trichius gallicus (ehemals zonatus), oder Trichius sexualis.
Hallo Chris, das ist nicht elinguaria, sondern ein bis heute noch nicht beschriebene Crocallis, die entlang der östlichen Mittelmeerküste vorkommt. Ich habe die Art schon in der Umgebung von Triest, Prosecco und auch noch im Landesinneren im Slowenischen Karst gefunden. Sie ist der türkischen C. inexspectata nahe verwandt. Das „big problem“ ist bei der Beschreibung der neuen Art oder Unterart, dass die Genitalapparaturen nur an zwei bis drei Minimalunterschieden anzusprechen sind. Daher wäre es nötig, zunächst die Tiere per Barcoding eindeutig festzulegen und danach bestimmte Apparaturen genau zu vermessen und bei einer großen Stichprobe (so groß wie möglich) die Mittelwerte zu vergleichen. Eine hundertprozentige Trennung von elinguaria ist nur über eine Barcoding-Untersuchung möglich. Für die Genitaluntersuchung gibt es aktuell noch keine festgestellte Differentialdiagnose. Die wäre noch zu leisten! Dafür braucht man eine große Anzahl an sympatrisch vorkommenden Exemplaren von elinguaria und „inexspectata“. Das liegt das Problem, die große Anzahl von beiden Arten in den gleichen Biotopen vorkommenden Exemplaren zusammenzutragen. Für meinen Part hatte ich von der „inexpectata“ ausreichend Exemplare gefangen, aber von der im gleichen Gebiet fliegenden elinguaria überhaupt keine Exemplare erhalten. Also war die Untersuchung und die Beschreibung gestorben. Das war die Beschreibung der Schwierigkeiten bei dieser „Art“.
Ein Hinweis für mich und für Euch: die innere Querlinie auf dem Vorderflügel ist fast geradlinig und am Rand noch durch eine dunkle Linie verstärkt. Außerdem liegt die Flugzeit fast konstant Ende September (21.09.) bis Anfang Oktober, um Prosecco (Italien) um den 03.10.! Ich habe die Art auch schon gezüchtet, aber die Raupen unterscheiden sich nicht eindeutig voneinander.
Also entweder eine neue Art oder eine Unterart von „inexspectata nov. ssp. macedonia oder slovenica“!
Macht‘s gut und viel Spaß beim weiteren Entomologisieren
Zitat: "Bitte korrigieren auf Cteniopus flavus. C. sulphureus ist eine sehr ähnliche, aber deutlich weiter östlich verbreitete Art und nicht Teil der deutschen Fauna."
--> Besten Dank für die Korrektur, Klaas!
(Bild wurde ursprünglich unter C. sulphureus abgelegt - Artname wurde nach dem obigen Hinweis korrigiert..)
Anoplotrupes stercorosus. Nicht nach der Färbung gehen. Trypocopris vernalis hat glatte Flügeldecken. Da sieht man keinen Streifen, nicht mal andeutungsweise.
Anoplotrupes stercorosus. Die Namen stercorosus und stercorarius können gut für Verwirrung sorgen. Hatte ich in den Anfängen auch sehr mit zu kämpfen. ;-)
Hier auch. Viel zu starker Glanz. Die recht großen, schwarzen Flecken geben zumindest einen Hinweis darauf, dass es laeviuscula sein könnte, da bei quadripunctata nur ausnahmsweise vergrößert.
Das ist Trichodes alvearius. Zur Unterscheidung von apiarius: die Flügeldeckennaht ist durchgehend schwarzblau gefärbt. Bei apiarius nur im Bereich der schwarzblauen Flecken und im Bereich der roten Färbung ist auch die Naht rot. Der letzte Fleck am Apex (hinten, der A...) ist durch einen roten Steg vom Seitenrand getrennt (hier aufgrund der ungünstigen Perspektive nicht erkennbar). Bei apiarius grenzt er direkt an den Seitenrand.
Mimela aurata sollte korrekt sein. Anhand dieses Fotos schwer von grünen Anomala dubia oder anderen Anomala abzugrenzen, aber was man sehen kann, passt zu M. aurata.
Der gehört in die Gattung Rhantus. Ilybius ist sehr viel stärker hoch gewölbt. Der genannte Ilybius fuliginosus sehr viel dunkler braun, fast schwarz und der gelblich abgesetzte Seitenrand klarer abgesetzt. Darüber hinaus, was man am Foto nicht sehen kann, ist I. fuligionsus ein Stück größer. Für die Bestimmung der Arten der Gattung Rhantus wird die Unterseite benötigt. Hier noch in ausreichendem Maße so gut zu erkennen, dass man diesen als die häufigste Art der Gattung, Rhantus suturalis identifizieren kann.
Die Larven der Gattung Anthrenus zu bestimmen, ist ausgesprochen kniffelig. Ich würde die Bestimmung hier auf Anthrenus sp. setzen. Zumal Anthrenus verbasci, die ständig und überall in den Wohnungen auftaucht, hier sehr viel wahrscheinlicher, aber eben auch alles andere als sicher ist.
Bitte korrigieren auf Cteniopus flavus. C. sulphureus ist eine sehr ähnliche, aber deutlich weiter östlich verbreitete Art und nicht Teil der deutschen Fauna.
danke
habs geändert