Tja, heutzutage wird nunmal geklebt, und man wird bei alteingesessenen deutschen Käferern kaum noch genadelte Tiere finden. Mit der Nadel kann man nämlich bestimmungsrelevante Merkmale zerstören. Zudem brechen Fühler und Gliedmaßen weitaus seltener ab.
Nein, nicht alles selbst gesammelt. Die letzten Bilder sind mitgebrachte Tiere vom Koleopterologentreff letztes Wochenende. Ich weiß nicht was du unter Lederbock verstehst, aber Ergates faber wird trivial als Mulmbock bezeichnet.
sag mal, die auf dem 3. Bild oben links, das sind ja schon imposante Kerlchen. Was sind das denn für welche? Die können sicherlich schön zwicken mit ihren Zangen.
Oje, da hast du schon vor Tagen so tolle Bilder eingestellt, und ich hab sie mir erst jetzt angesehen! Sorry! Umso mehr hab ich mich drüber gefreut, als ich eben online ging! Dein E. faber ist echt beeindruckend!
Sag mal Jenny, ich hab gelesen, dass bei Cerambyx cerdo die Imago schon im Herbst schlüpft und im Stamm überwintert. Weiters stand in dem Buch, dass die Böcke viele Jahre die selbe Eiche verwenden um zu brüten, und dass man die Bäume an den Fraßgängen erkennen kann!
Ich hab mir jetzt gedacht, dass ich mal losziehe und an alten Eichen nach solchen Löchern oder verdeckelten Puppenwiegen suche. Da müssten dann ja theoretisch auch schon käfer drin sein! Wenn ich die irgendwie rausbekommen würde, oder eben nächstes Jahr warte bis die Flugzeit anfängt, könnte es doch klappen, und ich auch eine C. cerdo zu Gesicht bekommen! Was meinst du dazu?
Sind eigentlich alleinstehende Bäume da besser geeignet, oder soll ich in einem Eichenwald suchen?
Freu mich schon auf deinen Rat
LG Flocki
Das eigentliche Genie der Natur besteht darin, sich stets an alles anpassen zu können!