heute möchte ich euch über ein trauriges Erlebnis aus den Pyrenäen berichten.
Ich hatte mir gestern vorgenommen, am Fuße der Pyrenäen, verschiedene Tagfalter, wie Hipparchia alcyone, Hipparchia semele, Bläulinge und Scheckenfalter zu fotografieren. Somit ging die Fahrt nach Boixols, wo ich in den letzten Jahren mehrmals war und ich wusste, dass hier zurzeit sehr viele Arten fliegen. Bevor wir unser Ziel erreichten mussten wir zusehen, wie auf der Straße viele Falter, überwiegend Kleiner Waldportier, tot gefahren wurden. Die Schmetterlinge saßen auf dem warmen Asphalt und der Autofahrer hatte kaum eine Möglichkeit das zu verhindern. Meine Frau sagte mehrfach, fahr bitte langsam. Ja, bin ich auch, manchmal Schlangenlinie gefahren, aber ich konnte es trotzdem nicht verhindern, dass verschiedene Falter getötet wurden. Wir fanden das überhaupt nicht gut. Meine Frau schimpfte mit mir, aber mehr als langsam fahren und versuchen den Faltern auszuweichen, konnte ich wirklich nicht. Wir haben für den Rückweg eine andere Route gewählt, wenn auch mit einigen Kilometer Umweg.
Was sagt und das: Ein Auto tötet mehr Schmetterlinge, als ein Sammler je an Faltern aus der Natur nehmen kann.
Liebe Grüße Manfred
Manfred
hat folgende Bilder an diesen Beitrag angehängt
traurige story, aber schöne bilder. Es war in spanien mal so schlimm es saBen auf die autostraBen uberall distelfalter darum wurde der weg damals abgespert. Aber dafr würden sicher auch einige uberfähren.